Spätsommerwoche der Kanuwanderer
3 Paddler, 4 Flüsse, 6 Touren – so könnte man die Wochentour der Kanuwanderer kurz beschreiben. Auf dem Campingplatz in Distelhausen in der Nähe von Regensburg hatten wir in den letzten Septembertagen bis hin zum 5. Oktober unser Quartier bezogen.An 6 Paddeltagen, mit jeweils allerbestem Wetter und Temperaturen um 28°C, paddelten wir auf den nahegelegenen Flüssen Naab, Donau, Regen und Vils.
Hoch über dem Städtchen Kallmünz thront die Burg über unserem ersten Einstieg. Von hier paddelten wir auf der Naab nach Distelhausen. Die Berghänge begleiteten uns am Fluss schon in herbstlichen Rot, Gelb, Grün im Kontrast zu dem strahlend blauen Himmel. Zwei Umtragestellen an Wehren waren auf der Strecke zu bewältigen.
Am zweiten Tag starteten wir am Campingplatz in Richtung Regensburg. Entlang der mit Felsen durchsetzten Berghängen paddelten wir zur Mündung der Naab in die Donau und dann noch ein kurzes Stück zu unserem Tagesziel dem Regensburger Kanuclub.
Auf dem Regen begannen wir unsere nächste Tour nach dem Wehr bei Stefling. Bereits kurz nach dem Einstieg erwarteten uns einige Felsbarrieren, das Tal wurde immer enger und im „Marienthal“ begann der wunderschöne Abschnitt mit riesigen Felsbrocken im Flussbett verteilt. Vorsichtig mussten wir uns durch die Felsen manövrieren, da einige der Hindernisse knapp unter der Wasseroberfläche lauerten. Alles ging gut und nach einer gemütlichen Ruhepause erreichten wir unser Endziel bei Ramspau.
Am vierten Tag von Bad Abbach nach Maria Ort. Die Donau hatte erstaunlich viel Wasser. Und vor allem klares Wasser, so dass man an vielen Stellen bis zum Grund schauen konnte.Nur zwei Motorboote und ein Frachtschiff überholten uns auf der gesamten Strecke.
Die fünfte Paddeltour machten wir von Burglengenfeld nach Kallmünz auf der Naab. Hier fließt die Naab gemächlich in einem breiten Tal. An einer schwierigen Umtragestelle machten wir gleich unsere Mittagspause. Kurz vor unserem Ziel in Kallmünz begleitete uns ein sehenswerter Bergrücken mit zahlreichen Felsen, einer typischen Wacholderheide und an deren Ende hoch oben die Burg.
Am letzten Paddeltag haben wir noch eine Tour auf der Vils gestartet. Von Emhof nach Traidendorf war nur eine kurze Strecke auf dem schmalen Flüsschen zu paddeln. Aber zahlreiche spritzige Schwälle und über das Wasser hängende Bäume bescherten uns Paddlern eine kurvenreiche Fahrt.
Natürlich wurde an einem Urlaubstag ein obligatorischer Ausflug nach Regensburg gemacht – ohne Boote. Leider war nach einer Woche unser Paddelurlaub zu Ende.
Start in Kallmünz Naab Naab Regen: Felsen im Fluss Donau kurz vor Regensburg Naab mit Wacholderheide Vils : spritziger Kleinfluss
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